Reihung der oberpfälzer SPD Bundestagskandidaten

Veröffentlicht am 29.11.2016 in Bundespolitik

Uli Grötsch, Johannes Foitzik, Marianne Schieder, Dr. Tobias Hammerl, Florian Pronold (v.l.n.r.)

Stellv. Kreisvorsitzender Uli Grötsch, MdB auf Listenplatz zwei

Während eines außerordentlichen Bezirksparteitages in Zeitlarn legten die Oberpfälzer SPDler die Reihung ihrer Bundestagskandidaten fest.

Die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder wurde von den Delegierten aus den Unterbezirken Weiden, Schwandorf, Amberg und Regensburg dabei auf den Spitzenplatz gewählt. Schieder, die in Wernberg-Köblitz lebt, vertritt den Bundestagwahlkreis Schwandorf schon seit 2005 im Bundestag. Der Waidhauser Uli Grötsch wurde mit dem besten Ergebniss auf dem zweiten Listenplatz gewäht. Grötsch hat damit sehr gute Chancen sein seit 2013 laufendes Bundestagsmandat auch nach der Wahl im September 2017 für den Wahlkreis Weiden fortsetzen zu können. Der Polizist erhält für seine Tätigkeit im Innenausschuss und zwei Untersuchungsausschussen viel positive Rückmeldungen.

Mit Johannes Foitzik aus Sengenthal und Dr. Tobias Hammerl aus Regensburg gab es zwei Bewerber um den dritten Listenplatz. Hier setzte sich der 56-jährige Foitzik mit 87 Stimmen durch. Hammerl wird nun für die Landesliste auf dem 4. Platz vorgeschlagen.

Vor den Wahlen der ging Landesvorsitzender Florian Pronold auf die Arbeit der Großen Koalition ein und machte deutlich, dass mit dem Mindestlohn ein erster wichtiger Schritt für mehr Gerechtigkeit gemacht worden ist. Der deutliche Anstieg der Lohnquote durch den Mindestlohn hat auch dafür gesorgt, dass die Renten so stark gestiegen sind wie noch nie in den letzten Jahren. Pronold kündigte an, dass die SPD mit drei bis vier Kernthemen in den Bundestagswahlkampf gehen wird. Diese müssen aus seiner Sicht dann auch bei einer Koalition als Arbeitsauftrag feststehen. Als Beispiele nannte er hier die paritätische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, die zu einer Bürgerversicherung übergeführt werden sollte und eine Finanzierung verschiedener politischer Rentenleistungen, wie die Mütterrente, aus Steuermitteln und nicht durch die Beitragszahler. Solidarität, Gerechtigkeit und Zusammenhalt der Gesellschaft stehen bei der nächsten Wahl zur Abstimmung.

Die gesamte Oberpfälzer Vorschlagsliste wurde noch um vier weitere Kandidaten ergänzt. Dies sind in der Reihenfolge von 5 bis 8:

Sarah Nerb (Wahlkreis Regensburg), Martin Seibert (Wahlkreis Amberg), Sabine Zeidler (Wahlkreis Weiden) und Franz Brunner (Wahlkreis Schwandorf).

Bei der Landesvertreterversammlung am 10.12. im Nürnberger Meistersingersaal wird die Landesliste der BayernSPD im Beisein von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles verabschiedet.

 

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